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Anlage 3. Beförderungsbedingungen für Flüssigkeiten und sonstiges gefährliches Gepäck

ANLAGE 3. BEFÖRDERUNGSBEDINGUNGEN FÜR FLÜSSIGKEITEN UND SONSTIGES GEFÄHRLICHES GEPÄCK

1. Das Gepäck darf nicht enthalten:

  • Gegenstände, die das Luftfahrzeug, die Personen oder das Vermögen an Bord eines solchen Luftfahrzeugs gefährden, aufgelistet in den „Technischen Richtlinien für den sicheren Transport von gefährlichen Gütern im Luftverkehr“ der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) und in den „Gefahrgutvorschriften“ der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung (IATA), sowie in den Beförderungsbestimmungen der Fluggesellschaft Pobeda GmbH, anderen Bestimmungen und Vorschriften (nähere Informationen auf Anfrage);
  • Gegenstände, deren Beförderung durch geltende Gesetzgebung bzw. Gesetze, Normen und Vorschriften in den Abflug- bzw. Ankunftsstaaten verboten ist;
  • Gegenstände, die nach der begründeten Ansicht der Fluggesellschaft Pobeda GmbH für die Beförderung untauglich sind, weil sie gefährlich, wegen ihres Gewichts, Abmessungen, Form oder Ursprungs nicht sicher oder zerbrechlich bzw. leichtverderblich sind, dabei wird unter anderem auch der Typ des betriebenen Luftfahrzeugs berücksichtigt. Die Information zu den für die Beförderung untauglichen Gegenständen ist auf Anfrage erhältlich.

2. Es ist verboten, an Bord des Luftfahrzeugs im aufgegebenen Gepäck, Handgepäck und Kabinengepäck folgende gefährliche Stoffe und Gegenstände zu befördern:

2.1 Explosivstoffe, Sprengausrüstung und Gegenstände, die damit gefüllt sind:

  • Schießpulver in beliebiger Verpackung und in beliebiger Menge,
  • Schießpatronen (darunter Kleinkaliberpatronen),
  • Patronen für Gaswaffen,
  • Zündkapsel (Zündpillen) für die Jagd,
  • Feuerwerkkörper: Alarm- und Leuchtraketen, Signalpatronen, Blend- und Rauchkörper, Rauchpatronen (-Dosen), Sprengmeister-Zündhölzer, Sprühkerzen, Knallkapseln,
  • Trotyl, Dynamit, Tritol und andere Explosivstoffe,
  • Detonationskapseln, elektrische Sprengzünder, Glühzünder, Spreng- und Zündschnüre usw.

2.2 Druck- und Flüssiggase:

  • Haushaltsgase (Butan-Propan) und andere Gase,
  • Gassprühgeräte mit nervenschädigendem und tränenreizendem Inhalt usw.

2.3 Leichtentflammbare Flüssigkeiten:

  • Azeton,
  • Benzin,
  • Proben von leichtentzündlichen Erdölprodukten,
  • Methanol,
  • Methylazetat (Methylester),
  • Kohlensulfid,
  • Äthere,
  • Glykolmonoäthyläther.

2.4 Entzündliche Feststoffe:

  • spontan entflammbare Stoffe,
  • Stoffe, die beim Kontakt mit Wasser feuergefährliche Gase ausscheiden: Kalium, Natrium, Kalziummetall und ihre Legierungen, Kalziumphosphid usw.,
  • weißer, gelber und roter Phosphor und alle anderen Stoffe, die zu entzündlichen Feststoffen gehören.

2.5 Oxydierende Stoffe und organische Peroxyde:

  • kolloide Nitrozellulose in Körnern oder Flocken, trocken oder feucht, mit Wasser- oder Lösemittelgehalt unter 25%,
  • kolloide Nitrozellulose, in Stücken, feucht, mit Alkoholgehalt unter 25%,
  • trockene oder feuchte Nitrozellulose, mit Lösemittelgehalt unter 30% oder Wassergehalt unter 20% usw.

2.6 Toxische Stoffe;

2.7 Radioaktive Stoffe;

2.8 Ätzende und korrodierende Stoffe:

  • starke anorganische Säuren: Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure und andere;
  • Fluorwasserstoffsäure (Flusssäure) und andere starke Säuren und korrodierende Stoffe.

2.9 Gift- und Kampfstoffe:

  • jegliche giftige stark wirkende und giftige Substanzen im flüssigen oder festen Zustand, in jeglicher Verpackung,
  • Bruzin,
  • Nikotin,
  • Strychnin,
  • Tetrahydrofurfurylalkohol,
  • Antifrostmittel,
  • Bremsflüssigkeit,
  • Äthylenglykol,
  • Quecksilber,
  • alle Zyanide und zyanhaltige Präparate,
  • Zyklon, Zyanidschmelze, Arseniksäureanhydrid usw.,

2.10 Andere gefährliche Stoffe, Gegenstände und Güter, die als Waffe zum Angriff auf Fluggäste bzw. Luftfahrzeugbesatzung verwendet werden können sowie den sicheren Flug des Luftfahrzeug gefährden.

2.11 Waffen: Pistolen, Revolver, Büchsen, Karabiner und andere Feuer-, Gas- bzw. Druckluftwaffen, Elektroschockgeräte, Marinendolche, Stilette, Nahkampfdolche, bis auf Fälle und in dem Verfahren, die von der geltenden Gesetzgebung der Russischen Föderation festgelegt sind.

3. Die Fluggäste dürfen an Bord des Luftfahrzeugs folgende Stoffe und Gegenstände unter Einhaltung der erforderlichen Bedingungen befördern:

3.1 Im Aufgegebenen Gepäck:

  • Balester, Schussharpunen, Säbel, Hiebwaffen, Handbeile, Jatagane, Pallasche, Schwerte, Degen, Bajonette, Dolche, Messer: Jagdmesser, Springmesser, verschließbare Messer, jegliche Scheinwaffen,
  • Haushaltsmesser (Scheren) mit Klingenlänge (Schneidenlänge) über 60 mm,
  • Fisch, Wild oder Jagdbeute,
  • Alkoholische Getränke mit Alkoholgehalt über 24Vol %, aber nicht mehr als 70% Vol % in Behältern mit Umfang nicht mehr als 5 l, in Einzelhandelsverpackung - nicht mehr als 5 l pro Fluggast
  • Flüssigkeiten und alkoholische Getränke mit Alkoholgehalt nicht mehr als 24Vol %,
  • Sprays für Sport- und Haushaltszwecke, bei welchen die Auslassklappe mit Hütchen gegen spontanen Auslass des Inhalts geschützt sind, in Behältern mit Volumen bis 0,5 kg oder 500 ml - nicht mehr als 2 kg oder 2 l pro Fluggast.

3.2 Im Handgepäck und Kabinengepäck:

  • Körperthermometer - ein Stück pro Fluggast Es ist verboten, medizinische Quecksilberthermometer im Hand- und Kabinengepäck und in anderen Sachen, die der Fluggast mitführt, zu befördern.
  • Quecksilbertonometer im Standard-Futteral - ein Stück pro Fluggast,
  • Quecksilberbarometer oder -Manometer, verpackt im leckdichten Behälter und versehen mit dem Siegel des Absenders,
  • Einwegfeuerzeuge - ein Stück pro Fluggast,
  • Trockeneis für Abkühlung von leichtverderblichen Produkten - max. 2 kg pro Fluggast,
  • 3% Wasserstoffperoxid - max. 100 ml pro Fluggast,
  • Ungefährliche Flüssigkeiten, Gele und Aerosole: in Behältern mit Volumen bis 100 ml (oder äquivalentes Volumen in anderen Volumenmesseinheiten), verpackt im sicher verschließbarem durchsichtigem Plastikbeutel mit dem Volumen bis 1 l - ein Beutel pro Fluggast,
  • Flüssigkeiten in Behältern mit Volumen über 100 ml werden nicht zur Beförderung angenommen, selbst wenn der Behälter nicht voll ist,
  • ausgenommen davon sind nur Arzneimittel, Babynahrung und spezielle diätische Bedürfnisse,
  • die in den Duty-Free-Shops im Flughafen oder an Bord des Luftfahrzeugs gekauften Flüssigkeiten müssen in einem sicher versiegelten (plombierten) Plastikbeutel verpackt werden. Der Beutel muss Zugang zu und Identifizierung von dem Inhalt im Laufe des Fluges ermöglichen und eine zuverlässige Bestätigung aufweisen, dass dieser Kauf in den Duty-Free-Shops des Flughafens oder an Bord des Luftfahrzeugs an dem Tag (den Tagen) der Reise getätigt ist.

4. Beförderung von Flüssigkeiten

4.1 Flüssigkeiten, die zur Beförderung im Handgepäck zugelassen sind:

  • Wasser und andere Getränke, Suppen, Sirupe, Konfitüre, Honig,
  • Parfümeriewaren, darunter Parfüms, Kölnischwasser, Duftwasser,
  • Cremes, Lotionen, Öle,
  • Gele, darunter Haar- und Duschgele,
  • dichte Pasten, darunter Zahnpaste,
  • Sprays,
  • Inhalt von Druckbehältern, darunter Rasierschaum,
  • andere Schäume und Deodorants,
  • Fest-Flüssig-Gemische,
  • Wimpern- und Brauentuschen,
  • alle anderen Stoffe und Substanzen mit ähnlicher Konsistenz.

Alle oben angeführten Flüssigkeiten müssen:

  • das Volumen MAXIMAL 100 ML pro Verpackung haben. Flüssigkeiten in Behältern mit Volumen über 100 ml werden nicht zur Beförderung angenommen, selbst wenn der Behälter nicht voll ist; sie müssen sich in einem durchsichtigen verschließbaren 18x20 cm großen Plastikbeutel befinden, das Gesamtvolumen der Flüssigkeiten im Beutel (bestimmt nach dem Volumen der Verpackungen) darf nicht mehr als 1 l betragen.

Jeder Fluggast darf nur einen Plastikbeutel in seinem Handgepäck mitführen.

Der Fluggast kann den Plastikbeutel im Abflughafen direkt im Fluggastinspektionsbereich bekommen.

Wenn der Fluggast die oben angeführten Flüssigkeiten als Handgepäck mitnehmen muss, wird es dringend empfohlen, die genannten Flüssigkeiten in einen entsprechenden Plastikbeutel zu verpacken oder sie jedenfalls zur Verpackung in einen solchen Beutel vor der Ankunft im Ablufghafen vorzubereiten.

Der Fluggast darf in seinem Handgepäck Babynahrung, Arzneimittel und Diätnahrung mitführen Die Mitarbeiter des Flugsicherheitsdienstes des Flughafens können den Fluggast um einen Nachweis dafür bitten, dass diese während des Fluges benötigt werden (zum Beispiel, eine ärztliche Bescheinigung, eine Verschreibung).

Die vorschriftsmäßig verpackten oben genannten Flüssigkeiten, sowie Baby- und Diätnahrung und Arzneimittel, sind obligatorisch in den Inspektionsbereichen der Flugsicherheit des Flughafens getrennt von anderen Sachen vorzulegen, die zum Nicht aufgegebenen Gepäck gehören.

Alle anderen Flüssigkeiten, die zur Luftbeförderung zugelassen sind, aber den oben angeführten Anforderungen nicht entsprechen, müssen im Voraus im Aufgegebenen Gepäck untergebracht werden.

Die im Duty-Free-Bereich gekauften Waren, die Flüssigkeiten enthalten, werden in Beuteln verpackt und verschlossen. Diese Beutel dürfen nicht vor der Ankunft am Endbestimmungsort geöffnet werden.

Achtung! DIE FLÜSSIGKEITSBEFÖRDERUNGSBESTIMMUNGEN BETREFFEN NUR DAS HANDGEPÄCK

Anmerkung: bei der Handgepäckkontrolle im Abflughafen können die befugten Mitarbeiter Sie bitten, die Tasche zu öffnen, und den Inhalt händisch kontrollieren. Deswegen wird es dringend davon abgeraten, das Handgepäck in den Verpackungsband zu wickeln.

5. Beförderung von Waffen, Munition und nicht tödlichen Waffen

Die Beförderung von Waffen und Munition muss mit der Fluggesellschaft spätestens 90 Tage vor dem Flugdatum abgestimmt werden. Der Antrag auf solche Abstimmung darf über den Rückrufformular gesendet werden, nur wenn eine bezahlte Flugticketbuchung vorliegt.

Die Beförderung von Waffen und Munition wird nach herausgegebenen Tarifen bezahlt.

6. Verzeichnis von anderen Einrichtungen, Gegenständen und Stoffen, deren Einbringen in den Transportsicherheitsbereich oder einen Teil hiervon verboten oder eingeschränkt ist

6.1 Gegenstände und Stoffe, die gefährliche radioaktive Agenzien enthalten:

  • Verbindungen und Erzeugnisse mit radioaktiven Isotopen;
  • Alpha- und Neutronenstrahlenquellen, Betastrahlenquellen;
  • Gamma- und Bremsstrahlenquellen; Muster-Alphastrahlenquellen; Muster-Betastrahlenquellen;
  • Gammastrahlenquellen (auf Basis von Zäsium- bzw. Kobalt-Isotopen);
  • Muster-Röntgenstrahlenquellen;
  • Geschlossene Radionuklid-Wärmequellen;
  • Geschlossene Radionuklid-Wärmequellen auf Basis von Alphastrahlen-Radionukliden;
  • Geschlossene Radionuklid-Wärmequellen auf Basis von Betastrahlen-Radionukliden;

6.2 Gegenstände und Stoffe, die gefährliche chemische Agenzien enthalten:

  • 3,4-Methylendioxyphenylpropan-2-on;
  • Adamsit;
  • Salpetersäure;
  • Akonitum;
  • Akonitin;
  • Ammoniak;
  • Essigsäureanhydrid;
  • Arsin;
  • Aceclidinum (3-Chinuclidinylacetat);
  • BZ - 3-Chinuclidinylbenzilat - 3-Chinuclidinol-Benzilsäureester;
  • Bromwasserstoff;
  • Bruzin;
  • VX, TX 60, EA 1701, O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat;
  • Wolframhexafluorid;
  • Hyoszyamin - Base, Camphersäure (L-tropyltropat (Camphorate), Sulfat (L-tropyltropat (Sulfat);
  • Gliftor (1,3-Difluoro-2-propanol (1) 70 - 75%; 1-Fluoro-3-chloro-2-propanol (2) 10-20%); Senfgas (Yperit);
  • I-M-Flüssigkeit ( 50% Glykolmonoäthyläther, 50% Methanol);
  • Flüssigkeit, die Natriumchlorid, Uranylnitrat, 4-Chlorbenzaldehyd enthält;
  • Sarin und Soman;
  • Schlangengift;
  • Diboran;
  • IsosafrolCarbachol (N-(Beta-Carbomoyloxyethyl)-Trimethylamin-Hydrochlorid);
  • Lysergid;
  • Lewisit;
  • Maleinsäureanhydrid;
  • Merkaptophos;
  • Methylalkohol;
  • Arseniksäureanhydrid und dessen Derivate, darunter ihre Arzneimittelformen in verschiedenen Dosierungen;
  • Arsensäureanhydrid und dessen Derivate, darunter ihre Arzneimittelformen in verschiedenen Dosierungen;
  • Neoarsphenamin (5-(3-amino-4-oxyphenilarseno)-2-hydroxyanilonometylsulphoxylat);
  • Perfluorisobuten;
  • Piperonal;
  • Promeran (3-Chlormerkuri-2-methoxypropylureid) und dessen Arzneimittelformen in verschiedenen Dosierungen;
  • Reines Bienengift;
  • Rizin;
  • Metallisches Quecksilber, sowie Quecksilbersalze;
  • Safrol;
  • Schwefeldioxidgas;
  • Schwefelsäure;
  • Schwefelwasserstoff;
  • Kohlensulfid;
  • CN - Chlorazetophenon;
  • CS - 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril;
  • CR - Dibenzoxazepin;
  • Blausäure (Zyanwasserstoffsäure), Zyklon B und Zyanide der Metalle;
  • Scopolaminhydrobromid;
  • Strychninnitrat und dessen Arzneimittelformen in verschiedenen Dosierungen;
  • Synthetischer Ethylalkohol, Industrie- und Trinkethylalkohol, nicht tauglich zur Herstellung von alkoholischen Produkten;
  • Belladonna-Gesamtalkaloide;
  • Pyrophosphate;
  • Salze der Blausäure und Rhodanwasserstoffsäure;
  • Thallium und Thalliumsalze;
  • Nickeltetrakarbonyl;
  • Tetraäthylblei und dessen Gemische mit anderen Stoffen (Äthylfluid und andere), außer den gebleiten Benzinen;
  • Phosphortrichlorid;
  • Bortrifluorid;
  • Phosgen und Diphosgen;
  • Zinkphosphid;
  • Weißer Phosphor (gelber Phosohor);
  • Hexazyanoferrate;
  • Fluor und fluorsubstituierte starke organische Säuren;
  • Fluorwasserstoff (Flusssäure);
  • Methylaldehyd;
  • Chlorophorm (Trichlormethan);
  • Chlor und chlorsubstituierte starke organische Säuren;
  • Borchlorid;
  • Chlorwasserstoff (Salzsäure);
  • Chlorpikrin;
  • Zyanwasserstoff;
  • Zyan- und Zyanursäure, fluor- und chlorsubstituiert;
  • Zyanidschmelze;
  • Zinchonin;
  • Oxalsäure;
  • Brechnussextrakt;
  • Ergometrin und dessen Salze;
  • Ergotamin und dessen Salze;
  • Äthylquecksilber-chlorid;
  • Äthylenoxid;
  • Äthylenglykol.

6.3 Gegenstände und Stoffe, die gefährliche biologische Agenzien enthalten:

6.3.1 Bakterien (darunter Rickettsien und Chlamydien):

  • Bacillus anthracis, А22 (Anthrax); Bartonella quintana, А79.0 (Wolhynisches Fieber); Brucella species, А23 (Bruzellose);
  • Burkholderia mallei, А24.0 (Rotz);
  • Burkholderia pseudomallei, A24 (Malioidosis);
  • Franciscella tularensis, A21 (Tularämie);
  • Salmonella typhi, A01.0 (Bauchtyphus);
  • Shigella species, A03 (Bakterienruhr);
  • Vibrio cholerae, A00 (Cholera);
  • Yersinia pestis, A20 (Pest);
  • Coxiella burnetii, A78 (Q-Fieber);
  • Orientia tsutsugamushi, A75.3 (Zeckenfieber);
  • Rickettsia prowazekii, A75 (Flecktyphus);
  • Rickettsia rickettsii, A77.0 (Rocky-Mountains Fieber);
  • Chlamydia psittaci, А70 (Psittakose).

6.3.2 Pilze:

  • Coccidiodes immitis, В38 (Kokzidioidomykose).

6.3.3 Viren, die Krankheiten erregen:

  • Hantavirus-Krankheit / koreanisches und andere Arten von hämorrhagischem Fieber, А98.5;
  • Viruspneumonie, anderenorts nicht klassifiziert, J12.8;
  • Hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber, А98.0;
  • Rifttalfieber, А92.4;
  • Ebola-Viruskrankheit, А98.3;
  • Marburg-Viruskrankheit, А98.4;
  • Lymphozytäre Choriomeningitis, А87.2;
  • Junin, А96.0 (Argentinisches hämorrhagisches Fieber);
  • Machupo, А96.1 (Bolivianisches hämorrhagisches Fieber);
  • Lassa-Fieber, А96.2;
  • Virusenzephalitis, durch Zecken übertragen / Russische Frühsommer-Enzephalitis, А84.0/ А84;
  • Dengue-Fieber, А90/91;
  • Gelbfieber, А95;
  • Hämorrhagisches Omsk-Fieber, А98.1;
  • Japanische Enzephalitis, А83.0;
  • Westliche Pferdeenzephalitis, А83.1;
  • Östliche Pferdeenzephalitis, А83.2;
  • Chikungunya-Viruskrankheit, А92.0;
  • O'Nyong-nyong-Fieber, А92.1;
  • Venezolanisches Pferdefieber, А92.2;
  • Variola major, В03 (Pocken);
  • Affenpocken, В04;
  • Milchpocken (Pockenvirusart);
  • Grippe und Pneumonie, J10,11.

6.3.4 Protozoen:

  • Naeglaeria fowleri, В60.2 (Naegleriainfektion);
  • Toxoplasma gondii, В58 (Toxoplasmose);
  • Schistosoma species, B65 (Schistosomiasis).

6.3.5 Gegenstände, die Explosivstoffe enthalten

6.4 Beförderung von Gebeinen

  • Das Gebein darf nur in einem dichten, gut verpackten Aschenkrug mit dicken Wänden befördert werden.
  • Der Fluggast muss auf Verlangen der Vertreter der Fluggesellschaft eine Bescheinigung vom Staatlichen sanitär-epidemiologischen Dienst, eine Urkunde vom Krematorium und dem Bestattungsinstitut vorlegen.

6.5 Arzneimittel

  • Die Lagerung und Abkühlung von Arzneimitteln, die Sonderbeförderungsbedingungen benötigen, werden von der Fluggesellschaft Pobeda an Bord des Luftfahrzeugs nicht gewährleistet.

7. Beförderungsbedingungen für Lithium-Akkumulatoren

Die Möglichkeit der Luftbeförderung eines Lithium-Akkumulators hängt von deren Konfiguration und Energiedichte (Wattstunde) (für aufladbare Lithium-Ionen-/Polymer-Akkumulatoren) oder dem Lithiumgehalt (für nicht aufladbare Lithium-Metall-Akkumulatoren) ab.

Zu Ihrer Sicherheit, sowie zur Sicherheit anderer Fluggäste, bitten wir Sie, die Anforderungen zu beachten und die ausführlichen Anweisungen zur Beförderung von Lithium-Akkumulatoren zu lesen.

Von Lithiumbatterien betriebene elektronische Geräte müssen vollständig ausgeschaltet (nicht im Standby- oder Power-Down-Modus) sein und sich in der Schutzverpackung befinden, um unabsichtliche Betätigung oder Beschädigung zu vermeiden. Der geeignete Schutz kann mit einem festen Koffer und/oder dämpfendem Stoff wie Kleidung gewährleistet werden, um Bewegungen zu vermeiden.

Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit spezifischer Leistung bis 100 Wattstunden*

Mobiltelefone, Videokameras, Uhren, mobile Musikspieler, Laptops, mobile medizinische Geräte, befördert in:

Im Handgepäck

  • zulässig innerhalb der Ausrüstung;
  • Die Ersatzbatterien müssen separat geschützt werden, so dass die Möglichkeit eines Kurzschlusses ausgeschlossen ist (z. B. durch Unterbringung in der Einzelhandelsverpackung, oder Umwickeln der offenen Pole mit dem Band, oder Unterbringung jeder Batterie in einem eigenen Plastikbeutel oder Schutzbeutel).

Im Aufgegebenen Gepäck

  • müssen sich innerhalb der Ausrüstung befinden;
  • es sind Maßnahmen gegen ihre spontane Betätigung zu treffen;
  • die Beförderung von Ersatzakkumulatoren (nicht in der Ausrüstung) ist verboten.

Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit spezifischer Leistung 100 bis 160 Wattstunden*

Laptops mit vergrößerter Betriebsdauer, Berufs-Audio- und Videoausrüstung, mobile medizinische Geräte, befördert in:
Im Handgepäck

  • die Genehmigung der Fluggesellschaft ist erforderlich;
  • zulässig innerhalb der Ausrüstung;
  • es sind Maßnahmen gegen ihre spontane Betätigung zu treffen;
  • Die Ersatzbatterien müssen separat geschützt werden, so dass die Möglichkeit eines Kurzschlusses ausgeschlossen ist (z. B. durch Unterbringung in der Einzelhandelsverpackung, oder Umwickeln der offenen Pole mit dem Band, oder Unterbringung jeder Batterie in einem eigenen Plastikbeutel oder Schutzbeutel);
  • ein Fluggast darf nicht mehr als zwei Ersatz-Lithium-Metall-Batterien befördern.

Im Aufgegebenen Gepäck

  • die Genehmigung der Fluggesellschaft ist erforderlich;
  • müssen sich innerhalb der Ausrüstung befinden;
  • es sind Maßnahmen gegen ihre spontane Betätigung zu treffen;
  • die Beförderung von Ersatzakkumulatoren (nicht in der Ausrüstung) ist verboten.

Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit spezifischer Leistung über 160 Wattstunden*

Industrielle Geräte, die in einigen Elektro- und Hybridfahrzeugen, mobilen Geräten und Mopeds enthalten sind, dürfen nicht im Handgepäck und im Gepäck transportiert werden.

Davon ausgenommen sind Rollstühle und gleichartige von Lithium-Ionen-Akkumulatoren betriebene Fortbewegungsmittel, die von behinderten Fluggästen benutzt werden.

Bei der Beförderung im aufgegebenen Gepäck:

  • die Klemmen der Batterie sind vor Kurzschluss zu schützen;
  • die Batterie muss im Fortbewegungsmittel sicher befestigt werden;
  • die Stromkreise müssen isoliert werden.

Falls es möglich ist, die Batterie zu entnehmen, dann:

  • ist die Batterie zu entnehmen,
  • ist die Batterie vor Kurzschluss durch Isolierung des Terminals zu schützen,
  • sind die entnommenen Batterien vor Beschädigungen zu schützen (in Schutzverpackung zu unterbringen),
  • sind die Batterien im Fluggastraum zu befördern,
  • darf die Leistung der Batterie nicht mehr als 300 Wattstunden* betragen.

Man darf nur eine Ersatzbatterie mit der Leistung von max. 300 Wattstunden* oder zwei Ersatzbatterien mit der Leistung von je max. 160 Wattstunden* befördern.

Von Lithiumbatterien betriebene elektronische Geräte müssen vollständig ausgeschaltet (nicht im Standby- oder Power-Down-Modus) sein und sich in der Schutzverpackung befinden, um unabsichtliche Betätigung oder Beschädigung zu vermeiden. Der geeignete Schutz kann mit einem festen Koffer und/oder dämpfendem Stoff wie Kleidung gewährleistet werden, um Bewegungen zu vermeiden.

Beförderung von kleineren persönlichen Fortbewegungsmitteln, die von Lithium-Akkumulatoren betrieben werden

Einräder, Segways (Mini-Segways), Hoverboards, E-Boards
Solche Fortbewegungsmittel dürfen nur als aufgegebenes Gepäck befördert werden, soweit das kleine Fahrzeug keine Lithiumbatterie enthält.
Die aus dem Fortbewegungsmittel entnommene Lithiumbatterie darf im Handgepäck befördert werden, vorausgesetzt, dass die Leistung der Batterie die vorgeschriebene Norm von 1600 Wattstunden (W/h)* nicht übersteigt.

Beförderungsbedingungen für elektrische Rollstühle

Auslaufsichere Nassbatterien Nickel-Metallhydrid-Batterien Trockenbatterien Nicht auslaufsichere Batterien Lithium-Ionen-Batterien
Anforderungen an die Batterie* Entsprechen der Sonderbestimmung A67 (2.3.2.2.3 IATA DGR) Entsprechen der Sonderbestimmung A199 (2.3.2.2.3 IATA DGR) Entsprechen der Sonderbestimmung A123 (2.3.2.2.3 IATA DGR) Die Batterien sind soweit möglich mit Entlüftungsstopfen gegen Auslauf versehen (2.3.2.3.2 IATA DGR) Erfüllung der Anforderungen jeder Prüfung des UN Handbuches Prüfungen und Kriterien Teil III, Unterkapitel 38.3 (2.3.2.4.1 IATA DGR)
Vorbereitung des Rollstuhls zur Beförderung im Gepäckraum 1. Beförderung mit eingesetzter Batterie (soweit vom Herstellerhinweis kein Ausbau vorgesehen ist): die Batterie muss am Rollstuhl sicher befestigt sein, und der Fluggast muss die Stromkreise gegen Kurzschluss isolieren; oder 2. Beförderung mit ausgebauter Batterie: der Fluggast muss die Batterie entsprechend dem Herstellerhinweis entnehmen, soweit die Konstruktion es ermöglicht (2.3.2.2.3 IATA DGR), und in eine stabile, feste Verpackung einlegen (2.3.2.2.5 IATA DGR). 3. Man darf nicht mehr als 1 Ersatzbatterie mitführen 1. Beförderung nur mit ausgebauter Batterie: die Batterie darf nur in senkrechter Lage befördert werden. Der Fluggast muss die Batterie entsprechend dem Herstellerhinweis entnehmen. Die ausgebaute Batterie muss in einer stabilen, festen Verpackung befördert werden, dabei: (a) die Verpackungen müssen leckdicht, beständig gegen die chemische Einwirkung des Elektrolyts und kippsicher sein (b) die Batterien müssen vor Kurzschluss geschützt sein, in der senkrechten Lage innerhalb der Verpackung gelagert werden, die inneren Abmessungen der Verpackung müssen die äußeren Abmessungen der Batterie nach jeder Messachse wenigstens zweifach übersteigen, der freie Raum ist mit Absorber zu füllen, der die gesamte Elektrolytflüssigkeit aufnehmen kann (2.3.2.3.3 IATA DGR). 2. Die Beförderung von Ersatzbatterien ist unzulässig. 1. Beförderung mit eingesetzter Batterie (soweit vom Herstellerhinweis kein Ausbau vorgesehen ist): die Batterie muss am Rollstuhl sicher befestigt sein, und der Fluggast muss die Stromkreise gegen Kurzschluss isolieren; oder 2. Beförderung mit ausgebauter Batterie: der Fluggast muss die Batterie entsprechend dem Herstellerhinweis entnehmen, soweit die Konstruktion es ermöglicht (2.3.2.4.3 IATA DGR) 3. Die ausgebauten Batterien werden in der Flugzeugkabine befördert. Zulässig ist die Beförderung eines Akkumulators mit der Kapazität nicht mehr als 300 Wh, oder, falls ein Gerät mit zwei Akkumulatoren verwendet wird, muss die Kapazität von jedem Akkumulator je max. 160 Wh betragen.
Informierung des Flugkapitäns Ist in allen Fällen notwendig

*Anmerkung: falls der Fluggast am Check-In-Schalter zu spät für die Abfertigung der Beförderung einer ausgebauten Batterie ankommt, ist es zulässig, die Verpackung der ausgebauten Batterie mit Stickers des Fluggasts zu markieren, soweit sie den festgelegten Anforderungen entsprechen.